
Burgstätte "Forst" bei Neustadt, 1989
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
13 km nordöstlich von Kirchhain
Lage und Verkehrslage
Südlich von Neustadt im Bereich des Gleimerberges in Richtung Gleimenhain vermutet. 1394 und 1458 wird das Gut als bei Neustadt hinter der Nellenburg gelegen bezeichnet
Ersterwähnung
1248/49
Vorbemerkung Historische Namensformen
Historische Namensformen
- Gut (1458)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3508239, 5633084
WGS84: 50.83308861° N, 9.11590276° O
Statistik
Ortskennziffer
53401603017
Verfassung
Altkreis
Marburg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1394 belehnt der Landgraf von Hessen den Konrad Nodung mit einem Gut zu Gleimen (HStAM Bestand Urk. 114 Nr. 39]. 1417 hat Landgraf Ludwig [I.] dem Kurt von Wehrda gen. Nodung ein Viertel eines Zehnten zu Wehrda und ein Gut zu zwei Pferden zu Gleimen als Mannlehen verliehen.
- 1467 überlässt das Kloster Haina dem Hans von Dörnberg Dorf und Dorfmark Gleimen auf Lebenszeit.
Zehntverhältnisse
1248/49 sind die Einnahmen aus dem Zehnten nach der Heberolle des Mainzer Erzstifts an den Grafen von Ziegenhain ausgetan
Nachweise
Literatur
- Historisches Ortslexikon Kurhessen S. 174-175
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Gleimen, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/15616_gleimen> (aufgerufen am 16.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/15616
