Gleimen

Wüstung  
Gemarkung
Neustadt
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

13 km nordöstlich von Kirchhain

Lage und Verkehrslage

Südlich von Neustadt im Bereich des Gleimerberges in Richtung Gleimenhain vermutet. 1394 und 1458 wird das Gut als bei Neustadt hinter der Nellenburg gelegen bezeichnet

Ersterwähnung

1248/49

Vorbemerkung Historische Namensformen

Glimen, in (1248/49) [Erhard, Heberolle S. 11; HStAD Bestand C 1 B Nr. 35] Glymen, de (1318) Glymen (1324) Glimen, zu (1417) [Landgrafen-Regesten online Nr. 2729] Glyme, zu (1458) [HStAD Bestand A 5 Nr. 449/2] Gleimen (1563)

Historische Namensformen

  • Gut (1458)

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3508239, 5633084
WGS84: 50.83308861° N, 9.11590276° O

Statistik

Ortskennziffer

53401603017

Verfassung

Altkreis

Marburg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1394 belehnt der Landgraf von Hessen den Konrad Nodung mit einem Gut zu Gleimen (HStAM Bestand Urk. 114 Nr. 39]. 1417 hat Landgraf Ludwig [I.] dem Kurt von Wehrda gen. Nodung ein Viertel eines Zehnten zu Wehrda und ein Gut zu zwei Pferden zu Gleimen als Mannlehen verliehen.
  • 1467 überlässt das Kloster Haina dem Hans von Dörnberg Dorf und Dorfmark Gleimen auf Lebenszeit.

Zehntverhältnisse

1248/49 sind die Einnahmen aus dem Zehnten nach der Heberolle des Mainzer Erzstifts an den Grafen von Ziegenhain ausgetan

Nachweise

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Gleimen, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/15616_gleimen> (aufgerufen am 16.05.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/15616

Die Lage von Gleimen im Orthofoto