Schwalgenhausen

Wüstung  
Gemarkung
Sand
Gemeinde
Bad Emstal
Landkreis
Kassel
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

10 km südöstlich von Wolfhagen

Lage und Verkehrslage

Westlich von Sand, östlich unterhalb des Wartbergs

Ersterwähnung

1209

Weitere Namen

Schwalingehausen
Schwallinghausen

Siedlungsentwicklung

Vielleicht schon im 14. Jahrhundert wüst, da 1355 campi Svalingehusen genannt werden.

Historische Namensformen

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3516157, 5679488
UTM: 32 U 516077 5677656
WGS84: 51.25004° N, 9.230351° O

Statistik

Ortskennziffer

63300604015

Verfassung

Altkreis

Wolfhagen

Herrschaft

  • 1403 zum gesonderten Distrikt des Klosters Merxhausen gehörig.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1251 wird ein Streit zwischen Probst Hernoldus von Merxhausen und Konrad von Elben um eine Hufe in Swablinchehusen beigelegt. 1343 schenkt der Ritter Konrad Wackermaul dem Kloster Merxhausen u.a. 1/2 Hufe in Swalingehusen.
  • 1689 kommt es zu einem Streit der Gemeinde Sand mit dem Hospital Merxhausen über die Kontributionserhebung von Grundstücken in der Wüstung Schwallingehausen (ehemaliges Amt Gudensberg) [HStAM Bestand 17 e Nr. Sand 3]

Zehntverhältnisse

1209 und 1310 hat das Petersstift Fritzlar Zehntbesitz in Schwalgenhausen.

Siehe auch

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Orte

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Schwalgenhausen, Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/15554_schwalgenhausen> (aufgerufen am 06.05.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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