Wizzenrode

Die Lage von Wizzenrode im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
7 km südöstlich von Bad Arolsen
Lage und Verkehrslage
Westlich von Landau
Ersterwähnung
1259
Historische Namensformen
- Wicenrot, in (1259) [Westfälisches Urkundenbuch 4,3, S. 419-420, Nr. 787]
- Wizenroth, in (1259) [Westfälisches Urkundenbuch 4,3, S. 422, Nr. 792]
- Wizenrot, in (1259) [Westfälisches Urkundenbuch 4,3, S. 428, Nr. 811]
- Wizenrode, in (1278) [Westfälisches Urkundenbuch 4,3, S. 717-718, Nr. 1500]
- Wytzenrode, in (1496) [HStAM Bestand Urk. 85 Nr. 9452]
Bezeichnung der Siedlung
- villa (1259)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3504299, 5689571
UTM: 32 U 504223 5687735
WGS84: 51.340883° N, 9.060634° O
Statistik
Ortskennziffer
63500206021
Verfassung
Altkreis
Waldeck
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1259 Verkaufen der Ritter Johann von Gudenberg die Hälfte des Dorfes Wizzenrode an das Kloster Volkhardinghausen, kurz darauf verkauft Konrad von Gudenberg ein Viertel des Dorfes. 1278 kommt das letzte Viertel hinzu.
Zehntverhältnisse
1259 verpfändet der Edelherr Konrad von Gudenberg die Hälfte des Zehnten zu Wizzenrode dem Kloster Volkhardinghausen, 1278 wird der halbe Zehnte dem Kloster verkauft.
Wirtschaft
Mühlen
1496 genehmigt der Rat der Stadt Landau, dass Kloster Volkhardinghausen in Wizzenrode eine Sägemühle baut.
Nachweise
Literatur
- R. Wetekam, Landau. Die Geschichte einer waldeckischen Festungsstadt, S. 21-22
- Bockshammer, Grafschaft Waldeck, S. 78,
- Höhle, Ortschaften in Waldeck, S. 127-128, Nr. 86
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wizzenrode, Waldeck-Frankenberg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/15522_wizzenrode> (aufgerufen am 15.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/15522