Hulixen

Die Lage von Hulixen im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
4,5 km nordöstlich von Korbach
Lage und Verkehrslage
Genaue Lage unbekannt, nach Bockshammer vielleicht westlich von Berndorf in der Nähe von Fritz- und Teichmühle im Bereich der Flurnamen Im hohlen Stein und Hollenholz. Nach Urkunden des Klosters Hardehausen, S. 46-48, Nr. 7 Anm. 7 bei Ober-Waroldern
Ersterwähnung
1101
Historische Namensformen
- Hulikesheim, in (1101) [Abschrift Erhard, Regesta Historiae Wesfaliae, Nr. 1303]
- Hulekessen (1155) [Abschrift um 1200 Urkunden des Klosters Hardehausen, S. 46-48, Nr. 7]
- Hulikesheim (1158) [Erhard (Hrsg.), Regesta historiae Westfaliae 2: Vom Jahre 1126 bis 1200, S. 40, Nr. 1859 = HStAM Bestand Urk. 85 Nr. 11047]
- Hulikessen, in (1194) [Kop. 14. Jahrhundert Regesten der Erzbischöfe von Köln 2, S. 299, Nr. 1488]
- Gůlekesen (1248) [zitiert nach Schwersmann, Benediktinerkloster Flechtdorf, S. 298]
- Gulixen (1251) [Westfälisches Urkundenbuch 4,3, Nr. 477]
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3492757, 5685960
UTM: 32 U 492686 5684126
WGS84: 51.308395° N, 8.895069° O
Statistik
Ortskennziffer
63501801008
Verfassung
Altkreis
Waldeck
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- Hulixen gehört Anfang des 12. Jahrhunderts zur Gründungsausstattung des Klosters Flechtdorf.
- 1194 bestätigt der Kölner Erzbischof Adolf von Altena dem Kloster Flechtdorf den Besitz eines Gutes und Rodelands in Hulixen.
- 1248 entsagt Graf Adolf von Waldeck zu Gunsten des Klosters Flechtdorf seinem Recht am Zehnten in Wirmighausen und erhält dafür ein Gut das Hulixen genannt wird.
Zehntverhältnisse
1155 erwirbt Bischof Bernhard von Paderborn u.a. den Zehnten von Hulixen von Hugo von Wullenhusen.
1158 bestätigt Bischof Bernhard von Paderborn den Ankauf des Zehnten zu Hulixen durch Abt Ufo von Flechtdorf. Graf Otto von Ravensberg hatte den Zehnten vom Bischof von Paderborn zu Lehen und ihn an den Vogt der Paderborner Kirche, Volkwin von Schwalenberg, weiter verlehnt. Dieser wiederum hatte ihn an Werner von Berndorf weiter vergeben.
Nachweise
Literatur
- Schwersmann, Benediktinerkloster Flechtdorf, S. 297-298
- Bockshammer, Grafschaft Waldeck, S. 90, 115, 117
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hulixen, Waldeck-Frankenberg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/15519_hulixen> (aufgerufen am 09.03.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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