Offenhausen

Die Lage von Offenhausen im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
2 km westnordwestlich von Lohra gelegen
Lage und Verkehrslage
In Hanglage über der Salzböde befinden sich die hoch-und spätmittelalterlichen Siedlungsspuren einer Ortswüstung, die mit der der vormaligen, unmittelbar nordöstlich gelegenen Burganlage Offenhausen in Beziehung gestanden haben könnte.
Ersterwähnung
1324
Weitere Namen
Historische Namensformen
- Uffinhusin (1324) [StA Würzburg, Amöneburger Kellereirechnungen, zit. n. Reimer, Ortslexikon, S. 360]
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3472650, 5623500
UTM: 32 U 472587 5621691
WGS84: 50.74635° N, 8.61144° O
Statistik
Ortskennziffer
53401304004
Verfassung
Altkreis
Marburg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1324 besitzt das Erzstift Mainz einen Hof in Offenhausen. 1434 belehnt Graf Johann IV. von Solms-Lich den Junghenne zu Fronhausen und Henne Lappe von Gleiberg mit Vorrechten (Gerechtsamen) in Offenhausen. 1592 hatte die Riedesel zu Kirchvers den Offenhäuser Zehnten inne.
Nachweise
Literatur
- Verwendete Literatur:
- Knappe, Burgen in Hessen, S. 261
- Sammlung Knappe
- Stab, Die Wüstung Ofenhausen, in: Hessenland 47 (1934), S. 36-39
- Historisches Ortslexikon Marburg, S. 228-229
- Historisches Ortslexikon Biedenkopf, S. 95-96 (Mornshausen a. S.)
- Weiterführende Literatur:
- Kroh, Streifensysteme und Ortswüstungen zwischen Ober- und Unterlahn, Bd. 1
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Offenhausen, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/15150_offenhausen> (aufgerufen am 16.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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