Offenhausen

Wüstung  
Gemarkung
Lohra
Gemeinde
Lohra
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

2 km westnordwestlich von Lohra gelegen

Lage und Verkehrslage

In Hanglage über der Salzböde befinden sich die hoch-und spätmittelalterlichen Siedlungsspuren einer Ortswüstung, die mit der der vormaligen, unmittelbar nordöstlich gelegenen Burganlage Offenhausen in Beziehung gestanden haben könnte.

Ersterwähnung

1324

Weitere Namen

im Offenhausen (Flurbezeichnung)

Historische Namensformen

  • Uffinhusin (1324) [StA Würzburg, Amöneburger Kellereirechnungen, zit. n. Reimer, Ortslexikon, S. 360]

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3472650, 5623500
UTM: 32 U 472587 5621691
WGS84: 50.74635° N, 8.61144° O

Statistik

Ortskennziffer

53401304004

Verfassung

Altkreis

Marburg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1324 besitzt das Erzstift Mainz einen Hof in Offenhausen. 1434 belehnt Graf Johann IV. von Solms-Lich den Junghenne zu Fronhausen und Henne Lappe von Gleiberg mit Vorrechten (Gerechtsamen) in Offenhausen. 1592 hatte die Riedesel zu Kirchvers den Offenhäuser Zehnten inne.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Offenhausen, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/15150_offenhausen> (aufgerufen am 16.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/15150