Leferinghausen

Wüstung  
Gemarkung
Braunsen
Gemeinde
Bad Arolsen
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

3,5 km südöstlich von Bad Arolsen

Lage und Verkehrslage

Nordöstlich von Braunsen, heute im Twistestausee gelegen; Flurbezeichnung Bei der alten Kirche

Ersterwähnung

1236

Siedlungsentwicklung

Leferinghausen fällt in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre dem Twistestausee zum Opfer.

Historische Namensformen

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3503907, 5692008
UTM: 32 U 503832 5690171
WGS84: 51.36279° N, 9.055035° O

Statistik

Ortskennziffer

63500202006

Einwohnerstatistik

  • 1895: 1 Wohnhaus mit 12 Bewohnern

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1537: Grafschaft Waldeck, Amt Arolsen

Gericht

  • 1537: Freigericht Mengeringhausen

Herrschaft

  • 1236 bekennt Graf Adolf von Waldeck, dass er an dem Hof in Leweringhausen, den das Kloster Arolsen erworben hat, kein Vogteirecht habe.
  • Mit der Säkularisierung des Klosters Arolsen fällt der Hof Leferinghausen an die Grafschaft Waldeck und wird als Meierei zumeist gegen Pacht ausgetan.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1236 bekunden Bischof Bernhard von Paderborn und das Domkapitel von Paderborn, dass das Kloster Arolsen den Hof in Leveringhausen von Ulrich von Westheim für 70 Mark von Bernhard von Osede für acht Mark und Hermann von Osdagesen für elf Mark erworben habe, nachdem Bernhard von Osede dem Bischof statt dessen einen Hof in Heienhusen zu Lehn aufgetragen hatte.
  • 1379 erklärt Graf Adolf III. von Waldeck, dass bei einer Vermeierung des klösterlichen Hofes zu Leiferinghausen ihm die Meier keinen Dienst zu leisten haben. Noch 1500 gehört der Ort dem Kloster.
  • 1504 erwirbt Graf Philipp II. vom Kloster tauschweise die Fischereirechte.

Zehntverhältnisse

1249 erwirbt Kloster Arolsen den Zehnten, mit dem Heinrich von Warburg vom Ritter Hermann von Brakel belehnt war

Kirche und Religion

Ortskirchen

  • Im 16. Jahrhundert entsteht ein Kapelle (Flurbezeichnung Auf der alten Kirche)

Siehe auch

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Orte

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Leferinghausen, Waldeck-Frankenberg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/15007_leferinghausen> (aufgerufen am 13.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/15007