Silbach

Die Lage von Silbach im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
8,5 km nordöstlich von Frankenberg
Lage und Verkehrslage
1255 ist der Hof in der Nähe der Wüstung Ronighausen gelegen. 1359 steht dort der Hessenstein
Siedlungsentwicklung
1315 und 1330 als Wüstung bezeichnet (Klosterarchive 6: Kloster Haina, Bd. 2,1, S.97-98, Nr. 245 und S. 169, Nr. 435).
Historische Namensformen
- Sygelbach (1255) [Klosterarchive 5: Kloster Haina, Band 1, S. 148, Nr. 254]
- Sigelbach, in (1261) [Klosterarchive 5: Kloster Haina, Band 1, S.193-194, Nr. 350]
- Silebach (1298) [Klosterarchive 5: Kloster Haina, Band 1, S. 415-416, Nr. 875]
- Sylebach (1309) [Klosterarchive 6: Kloster Haina, Bd. 2,1, S.58, Nr. 147]
Bezeichnung der Siedlung
- curia (1255)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3491635, 5664805
UTM: 32 U 491564 5662979
WGS84: 51.118226° N, 8.879474° O
Statistik
Ortskennziffer
63501905012
Verfassung
Altkreis
Frankenberg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1255 verkaufen die Edlen Gerlach, Arnold und Adelung von Breidenbach bestimmte ihnen erblich überkommene Güter - den Hof Silbach bei Ronighausen (Ronighusen) und das halbe Dorf Lengelnhain nebst Zubehör - für 32 Mark an das Kloster Haina. 1261 leisten die Brüder erneut gegenüber dem Kloster gegen Zahlung von 20 Pfund Marburger [Pfennigen] Verzicht auf ihre Güter u.a. in Silbach. 1359 der Silbach und der Berg Silburg vollständig im Besitz des Klosters.
Zehntverhältnisse
1298 und 1301 verzichtet Johann, Stiefsohn des Ritters Johanns von Rhena, zugunsten des Klosters Haina auf Ansprüche und Rechte am Zehnten zu Silbach.
Nachweise
Literatur
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 444,
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Silbach, Waldeck-Frankenberg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/1414_silbach> (aufgerufen am 25.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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