Niederschreufa

Die Lage von Niederschreufa im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
3 km nordwestlich von Frankenberg (Eder)
Lage und Verkehrslage
Unterhalb von Schreufa am linken Ufer der Nuhne
Ersterwähnung
1365
Siedlungsentwicklung
Der Ort wird ab Mitte des 14. Jahrhunderts von Schreufa getrennt genannt und erscheint noch 1576 in den Quellen.
Historische Namensformen
- Nyderenschroffe (1365) [Klosterarchive 3: Oberhessische Klöster, Band 1, S. 165, Nr. 506]
- NydernSchreuffe (1393) [Wenck, Hessische Landesgeschichte 2,1, Urkundenbuch, S. 464, Nr. 429]
- Nydern Schrouffe (1450) [Klosterarchive 3: Oberhessische Klöster, Band 1, S. 198-199, Nr. 620]
- Niedernschreiff (Mitte 16. Jahrhundert) [HStAM Bestand 257 Nr. H 399]
- Schreufa, Nieder-
- Nieder-Schreufa
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3486908, 5660853
UTM: 32 U 486839 5659029
WGS84: 51.082614° N, 8.812108° O
Statistik
Ortskennziffer
63501102029
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1450 hat das Kloster Georgenberg Besitz in Niederschreufa.
Zehntverhältnisse
Mitte des 16. Jahrhunderts klagt Johann Hun (Huhn) zu Ellershausen gegen Johann Ortwein den Jüngeren und seinen Anhang zu Frankenberg wegen des Viertels eines Zehnten zu Niederschreufa.
Nachweise
Literatur
Siehe auch
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Orte
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Niederschreufa, Waldeck-Frankenberg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/1407_niederschreufa> (aufgerufen am 12.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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