Breitwiesen

Die Lage von Breitwiesen im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
5,5 km östlich von Dieburg
Ersterwähnung
1314
Siedlungsentwicklung
Die Bewohner des ausgegangenen Hofes siedelten nach Klein-Umstadt, Richen und Kleestadt über. Der alte Breitwieser Hof, der an der Stelle des Ortes stand und der 1787 als wüst galt, wurde 1817 abgebrochen.
Historische Namensformen
- Breytwise (1314)
- Breitwiesen (1398)
- Breytwiesen (1437)
- Breitwissen (1454)
- Hof zu Breitwiesen
- Breitwieserhof (1787)
Bezeichnung der Siedlung
- villa (1314)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3494618, 5529532
UTM: 32 U 494545 5527760
WGS84: 49.902201° N, 8.92404° O
Statistik
Ortskennziffer
43201008002
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1787: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Obere Grafschaft Katzenelnbogen und Kurfürstentum Pfalz gemeinschaftlich je zur Hälfte, Oberamt Umstadt
Altkreis
Dieburg
Gericht
- Landgericht Umstadt
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1390 erhält Dieter Gans einen von Heinrich Wambold verpfändeten halben Hof zu Breitwiesen als Otzbergisches Burglehen. 1395 belehnt Pfalzgraf Ruprecht den Edelknecht Wurtwin Wyse mit den frührer fuldischen Lehen zu Breitwiesen.
Zehntverhältnisse
1576 hat Wolf Wambolt den großen und kleinen Zehnten.
Wirtschaft
Mühlen
1314 haben die Erben des Ritters Konrad Wyse Abgabe von der Mühle als Burglehen zu Otzberg.
Nachweise
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Breitwiesen, Darmstadt-Dieburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/13652_breitwiesen> (aufgerufen am 14.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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