Ossenbühl
Wüstung · 298 m über NN
Gemarkung
Herzhausen Gemeinde
Vöhl Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe Kartenangebote
Die Lage von Ossenbühl im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
10,5 km südlich von Korbach
Lage und Verkehrslage
Nördlich von Kirchlotheim; Flurname und Bergbezeichnung Ochsenbühl
Ersterwähnung
1227
Siedlungsentwicklung
Gerichtsort der Herren von Itter
Historische Namensformen
- Ossenbuhel, in (1227) [HStAM Bestand Urk. 85 Nr. 9669 = Varnhagen, Grundlage der waldeckischen Landes- und Regentengeschichte, Urkundenbuch, S. 51-52, Nr. 17]
- Hossenbole, in (1254) [Klosterarchive 5: Kloster Haina, Band 1, S. 137-138, Nr. 232]
- Ossenbule (1265) [Klosterarchive 5: Kloster Haina, Band 1, S.233-234, Nr. 441]
- Ossenbuhele (1311) [Klosterarchive 6: Kloster Haina, Bd. 2,1, S. 177]
- Ossembül, in (1332-1344) [Urkunden zur Geschichte der Fürstenthümer Waldeck und Pyrmont, bearb. von Louis Curtze, o.J., Exemplar in der Dienstbibliothek des Hessischen Staatsarchivs Marburg, S. 39-50, Nr. 31]
- Ohsenbort (1340) [Fürstliches Archiv Berleburg, Bestand Urkunden, Nr. 168]
- Ossinbohelt (1354) [Fürstliches Archiv Berleburg, Bestand Urkunden, Nr. 272]
- Ossinbule (1359) [Klosterarchive 6: Kloster Haina, Bd. 2,1, S. 258-260, Nr. 661]
Bezeichnung der Siedlung
- comecia (1227)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3492438, 5671671
UTM: 32 U 492367 5669842
WGS84: 51.179954° N, 8.890798° O
Statistik
Ortskennziffer
63501907004
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1227: comecia in O. Grafschaft bzw. Gericht der Herrschaft Itter
- 1254: Actum simul et conceptum in Ytere et in O. coram iudice ordinario et in presentia multorum proborum virorum
- 1311: Rudolf Voss, Richter des Heinrich von Itter zu Ossenbühl
Altkreis
Frankenberg
Herrschaft
- 1227 geht das Gericht Ossenbühl von den Grafen von Battenberg an die Herren von Itter zu Lehen. Graf Siegfried II. von Wittgenstein vergibt das Gericht als Lehen 1340 an Hermann von Itter, 1354 an Adolf von Itter
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1227 bekundet Propst Gumpert von Fritzlar, dass Konrad von Itter dem Kloster Werbe alle Steuern von dem Gütern in der Grafschaft Ossenbühl erlassen und auf seine Anrechte an diese Güter verzichtet habe
Zehntverhältnisse
(1332-44) hat Heinemann von Itter den Zehnten in Ossenbühl als waldeckisches Lehen inne
Nachweise
Literatur
Siehe auch
Weitere Angebote in LAGIS
Orte
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Ossenbühl, Waldeck-Frankenberg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/1357_ossenbuehl> (aufgerufen am 12.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/1357