Gerrod

Wüstung · 233 m über NN  
Gemarkung
Jossa
Gemeinde
Sinntal
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

12,6 km südöstlich von Schlüchtern

Ersterwähnung

1167

Siedlungsentwicklung

Der Zeitpunkt der Wüstwerdung lag spätestens Ende des 15. Jahrhunderts, möglicherweise schon im 14. Jahrhundert.

Historische Namensformen

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3541874, 5567182
UTM: 32 U 541783 5565395
WGS84: 50.239233° N, 9.585923° O

Statistik

Ortskennziffer

43502703003

Verfassung

Altkreis

Schlüchtern

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1167 nimmt Bischof Herold von Würzburg das Kloster Schlüchtern in seinen Schutz und zählt unter dessen Besitzungen Gerrod auf.
  • 1331 befinden sich im Besitz des Klosters Schlüchtern elf Güter und eine Mühle, die jährlich zwei Pfund Heller und 4 1/2 Schilling Heller am Martinstag und am Epiphaniasfest geben, ferner 21 Käse zwei Schock Eier und 38 Eier (zusammen 98 Eier). Am Stephanstag war eine Hühnerabgabe von jedem Besitztitel fällig, insgesamt zwölf Hühner. Auf jedem Gut lag eine Fron von drei Ackertagen, zwei Schnittagen und einem Heutag. Die Abgaben blieben bis ins späte 15. Jahrhundert erhalten.

Wirtschaft

Mühlen

1331 gibt die Mühle in Gerrod jährlich zwei Pfund Heller und 4 1/2 Schilling Heller am Martinstag und am Epiphaniasfest.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Gerrod, Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/12850_gerrod> (aufgerufen am 29.05.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/12850