Weiperz

Die Lage von Weiperz im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Dorf
Lagebezug
7 km südöstlich von Schlüchtern
Siedlungsentwicklung
1928 erfolgt die Eingemeindung von Teilen des aufgelösten Gutsbezirks Forst Sterbfritz/Mottgers-Süd.
Historische Namensformen
- Wigbrahtes (907)
- Wiprechts (1323)
- Weipertz [Niveaukarte Kurfürstentum Hessen 1840-1861]
Bezeichnung der Siedlung
- locus (907);
- villa (1323);
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3542536, 5574560
UTM: 32 U 542444 5572770
WGS84: 50.305511° N, 9.596031° O
Statistik
Ortskennziffer
435027110
Flächennutzungsstatistik
- 1885 (Hektar): 394, davon 259 Acker (= 65.74 %), 107 Wiesen (= 27.16 %), 7 Holzungen (= 1.78 %)
- 1961 (Hektar): 483, davon 137 Wald (= 28.36 %)
Einwohnerstatistik
- 1812: 41 Feuerstellen mit 262 Einwohnern
- 1885: 395, davon 3 evangelisch (= 0.76 %), 392 katholisch (= 99.24 %)
- 1961: 497, davon 10 evangelisch (= 2.01 %), 486 katholisch (= 97.79 %)
- 1970: 479
Diagramme
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1787: Fürstabtei Fulda, Amt Salmünster (Propstei Sannerz)
- 1803: Fürstentum Nassau-Oranien-Fulda, Amt Salmünster
- 1806-1810: Primatialstaat Karl Theodor von Dalbergs im Rheinbund, Fürstentum Fulda, Amt Salmünster
- 1810-1813: Großherzogtum Frankfurt, Departement Fulda, Distrikt Salmünster
- 1816: Kurfürstentum Hessen, Großherzogtum Fulda, Stadt und Amt Salmünster
- 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Salmünster
- 1830: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Schlüchtern
- 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Hanau
- 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Schlüchtern
- 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Schlüchtern
- 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
- 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
- 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Schlüchtern
- 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Main-Kinzig-Kreis
Altkreis
Schlüchtern
Gemeindeentwicklung
Seit 01.12.1969 Ortsteil von Altengronau, ab 01.07.1974 von Sinntal.
Gericht
- 1348: zum Gericht Herolz;
- Amtsgericht Schlüchtern
- 1822: Justizamt Steinau / Assistenzamt Schlüchtern
- 1832: Justizamt Schlüchtern
- 1867: Amtsgericht Schlüchtern
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 907 kam der Ort durch Tausch von Kloster Echternach an das Kloster Fulda.
- 1608 war Weiperz fuldisches Lehen derer von Hutten, die 1608 für den Ort die Zugehörigkeit zur Reichsritterschaft beanspruchten, ihn aber 1697 an Fulda verkauften.
Kirche und Religion
Pfarrzugehörigkeit
Bis zur Reformation zu Sterbfritz gehörig, dann zu Herolz und schließlich Sannerz.
Bekenntniswechsel
Der Ort blieb katholisch.
Kultur
Schulen
1910 einklassige Volksschule
Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles)
Nachweise
Literatur
- Leinweber, Hochstift Fulda, S. 63
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 502
Siehe auch
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Orte
Personen
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Weiperz, Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/12566_weiperz> (aufgerufen am 25.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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