Weiperz

Dorf · 390 m über NN  
Gemeinde
Sinntal
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Dorf

Lagebezug

7 km südöstlich von Schlüchtern

Siedlungsentwicklung

1928 erfolgt die Eingemeindung von Teilen des aufgelösten Gutsbezirks Forst Sterbfritz/Mottgers-Süd.

Historische Namensformen

  • Wigbrahtes (907)
  • Wiprechts (1323)
  • Weipertz [Niveaukarte Kurfürstentum Hessen 1840-1861]

Bezeichnung der Siedlung

  • locus (907);
  • villa (1323);

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3542536, 5574560
UTM: 32 U 542444 5572770
WGS84: 50.305511° N, 9.596031° O

Statistik

Ortskennziffer

435027110

Flächennutzungsstatistik

  • 1885 (Hektar): 394, davon 259 Acker (= 65.74 %), 107 Wiesen (= 27.16 %), 7 Holzungen (= 1.78 %)
  • 1961 (Hektar): 483, davon 137 Wald (= 28.36 %)

Einwohnerstatistik

  • 1812: 41 Feuerstellen mit 262 Einwohnern
  • 1885: 395, davon 3 evangelisch (= 0.76 %), 392 katholisch (= 99.24 %)
  • 1961: 497, davon 10 evangelisch (= 2.01 %), 486 katholisch (= 97.79 %)
  • 1970: 479

Diagramme

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1787: Fürstabtei Fulda, Amt Salmünster (Propstei Sannerz)
  • 1803: Fürstentum Nassau-Oranien-Fulda, Amt Salmünster
  • 1806-1810: Primatialstaat Karl Theodor von Dalbergs im Rheinbund, Fürstentum Fulda, Amt Salmünster
  • 1810-1813: Großherzogtum Frankfurt, Departement Fulda, Distrikt Salmünster
  • 1816: Kurfürstentum Hessen, Großherzogtum Fulda, Stadt und Amt Salmünster
  • 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Salmünster
  • 1830: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Schlüchtern
  • 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Hanau
  • 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Schlüchtern
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Schlüchtern
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Schlüchtern
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Main-Kinzig-Kreis

Altkreis

Schlüchtern

Gemeindeentwicklung

Seit 01.12.1969 Ortsteil von Altengronau, ab 01.07.1974 von Sinntal.

Gericht

  • 1348: zum Gericht Herolz;
  • Amtsgericht Schlüchtern
  • 1822: Justizamt Steinau / Assistenzamt Schlüchtern
  • 1832: Justizamt Schlüchtern
  • 1867: Amtsgericht Schlüchtern

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 907 kam der Ort durch Tausch von Kloster Echternach an das Kloster Fulda.
  • 1608 war Weiperz fuldisches Lehen derer von Hutten, die 1608 für den Ort die Zugehörigkeit zur Reichsritterschaft beanspruchten, ihn aber 1697 an Fulda verkauften.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit

Bis zur Reformation zu Sterbfritz gehörig, dann zu Herolz und schließlich Sannerz.

Bekenntniswechsel

Der Ort blieb katholisch.

Kultur

Schulen

1910 einklassige Volksschule

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles)

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Weiperz, Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/12566_weiperz> (aufgerufen am 25.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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