Hollar

Die Lage von Hollar im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
3 km westlich von Friedberg
Lage und Verkehrslage
1 km nordwestlich von Ockstadt Flurname Hollerpfuhl, Hollerfeld; Hollarkapelle
Ersterwähnung
1262
Siedlungsentwicklung
1722 wurde eine Kapelle auf den Grundmauern einer Vorgängerkirche errichtet.
Historische Namensformen
- Hollar, in (1262) [Urkundenbuch des Klosters Arnsburg 1, S. 62 f. Nr. 95]
- Hollar, in (1280) [Urkundenbuch des Klosters Arnsburg 1, S. 116-118 Nr. 178]
- Hollar, zu (1293) [Urkundenbuch des Klosters Arnsburg 1, S. 179 Nr. 254]
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3479924, 5578240
UTM: 32 U 479857 5576449
WGS84: 50.339781° N, 8.716941° O
Statistik
Ortskennziffer
44000805009
Verfassung
Altkreis
Friedberg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1262 erhielten die Mönche des Klosters einen Morgen Weingarten, zu dem 1280 ein weiterer hinzukam. 1293 gab Bertha, Heinrich Wanngiessers Witwe, dem Kloster Arnsburg u.a. einen Weingarten zu Hollar. 1360 wird ein Streit über die Landscheide zwischen zwei Weingärten geregelt.
Kirche und Religion
Ortskirchen
- Kapelle
Kirchliche Mittelbehörden
Erzbistum Mainz, Archidiakonat Mariengreden, Dekanat Friedberg, Sendbezirk Straßheim
Kirchspiel Ockstadt
Nachweise
Literatur
- Kuczera, Wirtschaftsverfassung des Klosters Arnsburg, S. 208, 211,
- Wagner, Wüstungen Hessen Oberhessen, S. 309-311,
- Braun, Ausgegangene Orte, S. 19,
- Denkmaltopographie Wetteraukreis 2, S. 691
- Kleinfeldt, Kirchenorganisation, S. 34
Siehe auch
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Orte
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hollar, Wetteraukreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/12252_hollar> (aufgerufen am 11.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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