Bommersheim

Dorf · 168 m über NN  
Landkreis
Hochtaunuskreis
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Dorf

Lagebezug

4 km südlich von Bad Homburg

Lage und Verkehrslage

Ca. 1,2 km östlich von Oberursel

Ersterwähnung

778-784 (791)

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • villa (750-802)

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3471636, 5562505
UTM: 32 U 471573 5560720
WGS84: 50.197985° N, 8.601701° O

Statistik

Ortskennziffer

434008050

Frühere Ortskennziffer

43400802001

Diagramme

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • (779-783): Niddagau (in pago Nitachgouue)
  • 849: Niddaugau, Urseler Mark (in pago Nitachgouue in Vrsellere march)
  • 1787: Kurfürstentum Mainz, Unteres Erzstift, Oberamt Höchst und Königstein, Amtsvogtei Oberursel
  • 1803: Fürstentum Nassau-Usingen, Oberamt Höchst und Königstein, Amtsvogtei Oberursel
  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Königstein
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Königstein
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk IX (Kreisamt Höchst)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Königstein
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1928: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Obertaunuskreis
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Hochtaunuskreis

Altkreis

Obertaunuskreis

Gemeindeentwicklung

Am 1.10.1929 Eingemeindung nach Oberursel (Taunus).

Gericht

  • 1816: Amt Königstein
  • 1849: Justizamt Königstein
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Königstein
  • 1867: Amtsgericht Königstein
  • 1879: Amtsgericht Bad Homburg v. d. Höhe

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • Im 8. und 9. Jahrhundert hatten die Klöster Lorsch und Fulda Besitz aus Schenkungen in Bommersheim. 948 erhielt das Kloster Hersfeld von Otto dem Großen Besitz in Bommersheim.
  • Das Kloster Thron hatte hier 1298 Besitz.
  • Die Burg gehörte den Herren von Bommersheim und war später unter mehreren Ganerben aufgeteilt.

Kirche und Religion

Ortskirchen

  • 1319 wird in einer Urkunde die Burgkappele von Bommersheim erwähnt.

Pfarrzugehörigkeit

Ab 1296 zum Kirchspiel Oberursel gehörig

Bekenntniswechsel

Da Filial von Oberursel, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Oberurseler Pfarrer Dietrich Sartorius 1525. Reformierter Bekenntniswechsel: 1563 mit der Einführung der Pfalz-Zweibrücker Kirchenordnung Katholischer Bekenntniswechsel: 1604

Kirchliche Mittelbehörden

Ab 1107 zum Mainzer Archidiakonat St. Peter, Dekanat Eschborn gehörig.

Kultur

Schulen

1697 erster Lehrer nach dem Dreißigjährigen Krieg Johann Friedrich Wirth; 1818 Beginn der Schulchronik; 1821 Industrielehrerin für die Mädchen (Unteerricht in Handarbeiten); 1846 Neubau einer Schule

Nachweise

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Bommersheim, Hochtaunuskreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/11571_bommersheim> (aufgerufen am 19.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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