Frankenbrücken
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
7,5 km nordwestlich von Hofheim am Taunus
Lage und Verkehrslage
Genaue Lage unbekannt Zwischen Vockenhausen und Niederjosbach oder südöstlich von Schloßborn vermutet. Bei letzterem Flurname "Frankenbach", "Frankenlach", "Frankenlachseck"
Siedlungsentwicklung
Obwohl Frankenbrücken in den Lehensurkunden des Mainzer St. Stephan-Stifts über den Pfarrbezirk Schloßborn genannt wird, wird der Ort bei der Eppsteiner Bruderteilung von 1433 und den den Kellereirechnungen aus dem 15. und 16. Jahrhundert nicht mehr aufgeführt. Frankenbrücken dürfte daher zu den Orten des Pfarrbezirks zählen, die 1565 als wüst bezeichnet wurden.
Historische Namensformen
- Frankinbruckin (um 1226-1239) (Kleipa, Ersterwähnungen, S. 11-13; Falck, Mainzer Regesten 1, Nr. 21)
Statistik
Ortskennziffer
43600205004
Verfassung
Altkreis
Main-Taunus-Kreis
Besitz
Zehntverhältnisse
Um 1226-1239 hatte das Mainzer St. Stephanstift den Zehnten inne.
Nachweise
Quellen
Ersterwähnung (um 1226-1239): HStAD A 2 Nr. 165/6 (Mainz, St. Stephan); Kopialbuch von St. Stephan, Mainz: Rotulus iurium et bonorum ecclesiae Sancti Stephani Moguntinae/Cartulaire de St. Etienne de Mayence. Nationalbibliothek Paris, Fonds Latin Nr. 17 794, S. 183-185)
Literatur
- Bethke, Main-Taunus-Land, S. 66
- Michel, Reinhard: Von den Wüstungen im Hochtaunuskreis, in: Heimat Hochtaunus, S. 163-171
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Frankenbrücken, Main-Taunus-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/11351_frankenbruecken> (aufgerufen am 01.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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