Maaraue

Siedlung · 90 m über NN  
Gemarkung
Kostheim
Gemeinde
Wiesbaden
Landkreis
Wiesbaden
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Siedlung

Lagebezug

10 km südöstlich von Wiesbaden

Lage und Verkehrslage

Zwischen der Mainmündung in den Rhein und Kostheim gelegen, nach Norden von Kostheim durch den 1892/93 angelegten Floßhaven getrennt.

Siedlungsentwicklung

Die Maaraue gehört seit einer Umgemeindung Mitte der 1990er Jahren zum Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kostheim.

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3449246, 5540436
UTM: 32 U 449191 5538660
WGS84: 49.998096° N, 8.29107° O

Statistik

Ortskennziffer

414000536

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1787: Kurfürstentum Mainz, Unteres Erzstift, Amtsvogtei Kastel

Altkreis

Wiesbaden

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • Ursprüngich zum Königshof Kostheim gehörig. Im 15. Jahrhundert befand sich die Maaraue nachweislich im Besitz der Mainzer Erzbischöfe. Die Schweden legten kurz nach 1631 auf der Maraue eine Brückenkopfschanze an, die eine von der Mainzer Holzpforte zur Maaraue geführte Schiffsbrücke sicherte. 1688/89 Ausbau zu einem Fort durch die Franzosen.

Kultur

Historische Ereignisse

Im Früh- und Hochmittelalter Aufenthaltsort zahlreicher Hof- und Reichstage. Das im Jahr 795 gegen die Sachsen von Kostheim aufgebrochene Heer kam auf der der Maaraue zusammen.
1184 fand der prunkvolle Mainzer Hoftag Kaiser Barbarossas auf der Maaraue statt.

Siehe auch

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Orte

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Maaraue, Wiesbaden“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/11216_maaraue> (aufgerufen am 12.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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