Oberrod

Dorf · 377 m über NN  
Gemarkung
Nieder-Oberrod
Gemeinde
Idstein
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Dorf

Lagebezug

24,1 km nordöstlich von Bad Schwalbach

Ersterwähnung

um 1281

Historische Namensformen

  • Rodde (um 1281)
  • Rode (um 1300)
  • Rode prope Heftrich (1342)
  • Ober Rodt (1566)
  • Obern Rodt (um 1650)

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3455345, 5566942
UTM: 32 U 455288 5565155
WGS84: 50.236867° N, 8.373027° O

Statistik

Ortskennziffer

43900808002

Einwohnerstatistik

  • 1566: 13 Haushaltungen
  • 1821: 215 Einwohner
  • 1842: 228 Einwohner
  • 1864: 218 Einwohner
  • 1895: 227 Einwohner
  • 1939: 181 Einwohner
  • 1946: 284 Einwohner
  • 1958: 248 Einwohner

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1566: Amt Idstein
  • 1787: Fürstentum Nassau-Usingen, Oberamt oder Herrschaft Idstein
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Idstein
  • 1849: Herzogtum Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VII (Kreisamt Idstein)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Idstein
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden,Untertaunuskreis
  • 1968: Regierungsbezirk Darmstadt, Untertaunuskreis
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Rheingau-Taunus-Kreis

Altkreis

Untertaunuskreis

Gericht

  • Um 1650: Gericht „In der Ems“

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • Um 1281, 1290 und um 1300 haben die Herren von Eppstein Einkünfte in Oberrod. 1461 verkauft Konrad von Hattstein u.a. Güter zu Oberrod an Henne von Beldersheim.

Zehntverhältnisse

1530: Zehntstreit zwischen den von Walderdorf und dem Pfarrer

Kirche und Religion

Ortskirchen

  • 1342: Kirche
  • 1755: Neubau

Pfarrzugehörigkeit

Ursprünglich zum Kirchspiel Schloßborn; 1343 eigene Pfarrei, zu der Niederrod gehört, 1612 auch Kröftel und Oberems, im 17. Jahrhundert dann auch Niederems, Wüstems und Oberndorf

Patronat

1343 haben die Herren von Eppstein das Patronatsrecht inne. Anfang des 16. Jahrhunderts der Pfarrer der in der Diözese Mainz gelegenen Pfarrei Bremthal, der schon 1342 zur Vikarie der Pfarrkirche präsentiert hatte. 1568 und 1674 hat Mainz, jedoch auch schon im 17. Jahrhundert Nassau-Idstein das Patronatsrecht.

Kirchliche Mittelbehörden

Erzdiözese Trier, Archidiakonat St. Lubentius in Dietkirchen, Dekanat Kirberg

Wirtschaft

Mühlen

1507 verkauft Peter von Balduinstein, Schultheiß zu Hasselbach dem Junker Ebert Sandertz und dessen Frau Elsa Brendel 1 1/2 Gulden Jahresrente für 31 Gulden auf seine Mühle zu Oberrod.

Siehe auch

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Oberrod, Rheingau-Taunus-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/10922_oberrod> (aufgerufen am 24.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/10922