Hilgenroth

Dorf · 425 m über NN  
Gemeinde
Heidenrod
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Dorf

Lagebezug

9 km westlich von Bad Schwalbach

Lage und Verkehrslage

Geschlossene Siedlung am Mehrbach.

Ersterwähnung

(um 1260)

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • villa (um 1250);

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3424257, 5556283
UTM: 32 U 424212 5554501
WGS84: 50.137891° N, 7.939456° O

Statistik

Ortskennziffer

439005050

Flächennutzungsstatistik

  • 1885 (Hektar): 310, davon 98 Acker (= 31.61 %), 18 Wiesen (= 5.81 %), 174 Holzungen (= 56.13 %)
  • 1961 (Hektar): 310, davon 181 Wald (= 58.39 %)

Einwohnerstatistik

  • 1583: 7 Hausgesäße
  • 1809: 105 Einwohner
  • 1827: 102
  • 1885: 86, davon 85 evangelisch (= 98.84 %), 1 katholisch (= 1.16 %)
  • 1961: 99, davon 88 evangelisch (= 88.89 %), 11 katholisch (= 11.11 %)
  • 1970: 97

Diagramme

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1530 und 1629: Hessische Niedergrafschaft, Amt Hohenstein
  • 1806-1813: Kaiserreich Frankreich, Niedergrafschaft Katzenelnbogen (sog. pays reservés unter dem vom Departement Donnersberg beauftragten Präfekten Balthasar Pietsch; Verwaltung weiterhin in Langenschwalbach)
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Langenschwalbach
  • 1849: Herzogtum Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VI (Kreisamt Langen-Schwalbach)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Langenschwalbach
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden,Untertaunuskreis
  • 1968: Regierungsbezirk Darmstadt, Untertaunuskreis
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Rheingau-Taunus-Kreis

Altkreis

Untertaunuskreis

Gemeindeentwicklung

Am 1.1.1971 zur Gemeinde Heidenrod.

Gericht

  • 1816: Amt Hohenstein
  • 1817: Amt Langenschwalbach
  • 1849: Justizamt Langenschwalbach
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Langenschwalbach
  • 1867: Amtsgericht Langenschwalbach

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • Um 1260 fällt Hilgenroth bei der Erbteilung der Grafen von Katzenelnbogen der älteren Linie zu.
  • 1335 befand sich Hilgenroth als katzenelnbogisches Lehen in den Händen der Familie Biz von St. Goar. 1361 im Weistum des Vierherrengedings auf dem Einrich genannt.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit

Ursprünglich und Anfang des 17. Jahrhunderts zur Pfarrei Dickschied, 1583 jedoch zur Pfarrei Zorn gehörig.

Bekenntniswechsel

Da Filial von Dickschied, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Dickschieder Pfarrer Sebastian Thorn ab 1534. Reformierter Bekenntniswechsel: 1605, 1626 wieder lutherisch.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Hilgenroth, Rheingau-Taunus-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/10779_hilgenroth> (aufgerufen am 05.05.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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