Hausen vor der Höhe

Dorf · 483 m über NN  
Gemeinde
Schlangenbad
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Dorf

Lagebezug

14 km nordöstlich von Rüdesheim am Rhein

Lage und Verkehrslage

Siedlung mit ovalem Ortskern

Ersterwähnung

um 1190

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • vilula (1190)

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3431730, 5550105
UTM: 32 U 431682 5548325
WGS84: 50.083264° N, 8.045077° O

Statistik

Ortskennziffer

439014020

Flächennutzungsstatistik

  • 1885 (Hektar): 602, davon 233 Acker (= 38.70 %), 64 Wiesen (= 10.63 %), 284 Holzungen (= 47.18 %)
  • 1961 (Hektar): 604, davon 330 Wald (= 54.64 %)

Einwohnerstatistik

  • 1587: 23 Hausgesessene
  • 1809: 247 Einwohner (darunter 4 Juden)
  • 1827: 314 Einwohner
  • 1885: 402, davon 393 evangelisch (= 97.76 %), 9 katholisch (= 2.24 %)
  • 1961: 436, davon 329 evangelisch (= 75.46 %), 96 katholisch (= 22.02 %)
  • 1970: 520 Einwohner

Diagramme

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1530 und 1629: Hessische Niedergrafschaft, Amt Hohenstein
  • 1806-1813: Kaiserreich Frankreich, Niedergrafschaft Katzenelnbogen (sog. pays reservés unter dem vom Departement Donnersberg beauftragten Präfekten Balthasar Pietsch; Verwaltung weiterhin in Langenschwalbach)
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Langenschwalbach
  • 1849: Herzogtum Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VI (Kreisamt Langen-Schwalbach)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Langenschwalbach
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden,Untertaunuskreis
  • 1968: Regierungsbezirk Darmstadt, Untertaunuskreis
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Rheingau-Taunus-Kreis

Altkreis

Untertaunuskreis

Gemeindeentwicklung

Am 1.7.1972 zur Gemeinde Schlangenbad

Gericht

  • 1816: Amt Hohenstein
  • 1817: Amt Langenschwalbach
  • 1849: Justizamt Langenschwalbach
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Langenschwalbach
  • 1867: Amtsgericht Langenschwalbach

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • Um 1190 hat Giselbert von das kleine Dorf Hausen mit Zubehör von Werner von Bolanden zu Lehen.
  • 1470 ließ sich Philipp von Lindau als Lehnsherr seine gerichtsherrlichen Rechte und Einkünfte weisen. 1493 wurden Jakob von Lindau und Johann Frey von Dehrn als Ganerben mit Hausen belehnt. Zu den Mainzischen überhöhische Dörfern gehörig

Kirche und Religion

Ortskirchen

  • 1351: Marienkapelle mit Kaplan
  • 1817 wird die Kapelle als baufällig beschrieben und kurz darauf abgebrochen.

Pfarrzugehörigkeit

Um 1380 Filliale von Bärstadt

Bekenntniswechsel

Da Filial von Bärstadt, Einführung der Reformation vermutlich ab 1527. Reformierter Bekenntniswechsel: 1605, 1626 wieder lutherisch.

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles)

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Hausen vor der Höhe, Rheingau-Taunus-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/10774_hausen-vor-der-hoehe> (aufgerufen am 10.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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