Grebenroth

Dorf · 400 m über NN  
Gemeinde
Heidenrod
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Dorf

Lagebezug

11 km nordwestlich von Bad Schwalbach

Lage und Verkehrslage

Geschlossenes Dorf mit regelhaften Grundrißmerkmalen parallel zum Bärbach.

Ersterwähnung

(um 1260)

Historische Namensformen

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3423933, 5563012
UTM: 32 U 423888 5561227
WGS84: 50.198334° N, 7.93358° O

Statistik

Ortskennziffer

439005040

Flächennutzungsstatistik

  • 1885 (Hektar): 630, davon 242 Acker (= 38.41 %), 46 Wiesen (= 7.30 %), 313 Holzungen (= 49.68 %)
  • 1961 (Hektar): 634, davon 380 Wald (= 59.94 %)

Einwohnerstatistik

  • 1526: 10 Hausgesäße
  • 1587: 9 Hausgesäße
  • 1809: 146 Einwohner (15 Juden)
  • 1827: 257
  • 1885: 229, davon 200 evangelisch (= 87.34 %), 16 katholisch (= 6.99 %), 13 Juden (= 5.68 %)
  • 1961: 213, davon 179 evangelisch (= 84.04 %), 30 katholisch (= 14.08 %)
  • 1970: 264

Diagramme

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • Um 1520: Vierherrisch, Gericht Altenberg
  • Bis 1778: Vierherrisch, Kirchspiel Altenberg
  • 1806-1813: Kaiserreich Frankreich, Niedergrafschaft Katzenelnbogen (sog. pays reservés unter dem vom Departement Donnersberg beauftragten Präfekten Balthasar Pietsch; Verwaltung in Langenschwalbach)
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Wehen
  • 1849: Herzogtum Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VI (Kreisamt Langen-Schwalbach)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Wehen
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden,Untertaunuskreis
  • 1968: Regierungsbezirk Darmstadt, Untertaunuskreis
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Rheingau-Taunus-Kreis

Altkreis

Untertaunuskreis

Gemeindeentwicklung

Am 31.12.1971 zur neugebildeten Gemeinde Heidenrod.

Gericht

  • 1494: "Gericht auf dem Altenberge
  • 1816: Amt Nastätten
  • 1817: Amt Langenschwalbach
  • 1849: Justizamt Langenschwalbach
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Langenschwalbach
  • 1867: Amtsgericht Langenschwalbach

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • Um 1260 wird Grebenroth in der Erbteilung der älteren Linie des Grafenhauses Katzenelnbogen zugesprochen.
  • 1274 wiesen die Grafen von Katzenelnbogen ein Burglehen aus ihrem Allod Grebenroth an. 1361 wird es im Weistum des Vierherrengedings auf dem Einrich genannt. 1444 erhielt Kloster Gronau von den Grafen von Katzenelnbogen einen Hof mit allem Zubehör, Ställen, Gärten, Wiesen und Äckern. Die Schenkung diente der Wiederherstellung der zuvor zerrüttenen wirtschaftlichen Verhältnisse des Klosters. Das Hospital besaß dort später drei Höfe, 1629 sogar vier und noch 1771 drei Höfe.

Ortsadel

1390

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit

1555 zur Pfarrei Altenberg gehörig.

Bekenntniswechsel

Einführung der Reformation ab 1527

Juden

1843: 24 Juden
angeschlossen an Laufenselden

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles)

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Grebenroth, Rheingau-Taunus-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/10769_grebenroth> (aufgerufen am 16.05.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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