Brunnen: zu dem brannen bey der Dopfferts Leiden

Historischer Beleg aus Züntersbach  
Gemeinde
Sinntal
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Brunnen

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1544

Quelle

Staatsarchiv Marburg, 85. Hanauer Kammer, XIX, Nr. 4.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Brunnen

Zu ahd. brunno, mhd. brunne sw. M. ‚Brunnen‘. Namengebend sind natürlich fließende, nicht gegrabene Quellbrunnen, aus denen geschöpft werden konnte sowie kleine Quellbrunnen im Walde und Wiesenquellen, aber auch künstlich angelegte Wasserstellen.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Brunnen

Zu ahd. brunno, mhd. brunne sw. M. ‚Brunnen‘. Namengebend sind natürlich fließende, nicht gegrabene Quellbrunnen, aus denen geschöpft werden konnte sowie kleine Quellbrunnen im Walde und Wiesenquellen. Neben der Diminutivform -chen und ihren Varianten (in Birkert, Brandau, Etzen-Gesäß, Erzbach, Hainst(OFK), Hiltersklingen, Neutsch, Wallbach, Weiher) erscheint im 17. Jh. zweimal Brünnlein in Bonsweiher und Gras-Ellenbach. Brunnenstuben sind Sammelbehälter für wasser.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Brunnen: zu dem brannen bey der Dopfferts Leiden (Züntersbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/9943_zu-dem-brannen-bey-der-dopfferts-leiden> (aufgerufen am 01.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/9943