Wetz: AUF DER WETZ [off de wetz]
Weitere Belege
- 1349: sita aput ripam wette
Sponheimer, Meinhard: Das Zinsregister des Klosters Altenberg von 1349. Wetzlar 1939. (Wetzlarer Geschichtsquellen 3. Bd.)., S. 146 - 1691: obig der Wetz
Fürstliches Archiv Braunfels, Urkunden A, Schubl. 5, Nr. 56., fol. 2 - 1795: auf der Wetz [Wiese]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 248/2, Nr. 6., fol. 16'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wetz
Zu ahd. wezzen, mhd. wetzen sw.V. ‚schärfen‘, eine Ableitung vom Adjektiv ahd. hwas ‚scharf(kantig)‘. In Verbindung mit dem GT /-stein/ liegt ein FormN nach der Form des Wetzsteins, ahd. wezzistein, mhd. wetzestein st. M. vor. Die Belege aus Langgöns, Leihgestern, Watzenborn-Steinberg beziehen sich auf einen Grenzstein an einer Koppelweide, der entweder die Form eines Wetzsteins hatte oder tatsächlich zum Wetzen benutzt wurde.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wetz
Vermutlich zu ahd. wezzen, mhd. wetzen sw. V. ‚schärfen‘, eine Ableitung vom Adjektiv ahd. hwas ‚scharf(kantig)‘. Es handelt sich um spitz zulaufende Flurstücke, was für die Flurform der Wetzen in Groß-Rohrheim zutrifft. Die am Altrhein gelegenen Flurstücke könnten allerdings auch zu den Wetz(bach)-Namen (s. d.) gehören
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wetz: AUF DER WETZ (Schwalbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/98705_auf-der-wetz> (aufgerufen am 13.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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