Nonne-Berg: von dem Nonne: berge
Beleg
Standard-Flurname
Nonne-Berg
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
um 1488
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 171, Nr. S 2643.
Weitere Belege
- um 1488: by dem nonnberge
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 171, Nr. S 2643., fol. 5
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für markante Bodenerhebungen in der Gemeinde. Im Übrigen können sehr unterschiedliche Höhen mit Berg benannt werden.
Nonne
Zu ahd. nunna, mhd. nunne, nonne, sw. F. ‚Nonne‘, einer Entlehnung aus spätlat. nonna ‚ehrwürdige Mutter, Klosterfrau‘. Der Name weist auf Besitz von Nonnenklöstern hin.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für eine markante Bodenerhebung in der Gemeinde oder gelegentlich auch spezieller für einen Weinberg.
Nonne
Zu ahd. nunna, mhd. nunne, nonne sw. F. ‚Nonne‘, einer Entlehnung aus spätlat. nonna ‚ehrwürdige Mutter, Klosterfrau‘. Zumeist handelt es sich um Besitz von Nonnenklöstern, etwa die Nonnen-Wieße in Lampertheim zum Ricardi-Convent in Worms
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Nonne-Berg: von dem Nonne: berge (Schönbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/98206_von-dem-nonne-berge> (aufgerufen am 07.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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