Krumme-Bühl: am Grümmell
Beleg
Standard-Flurname
Krumme-Bühl
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1795
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 360, Schönbach Nr. 3.
Weitere Belege
- 1542: d: Krom:el
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 171, Nr. S 1195., fol. 88
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bühl
Zu ahd. buhil, mhd. bühel st. M. ‚Hügel‘. Namengebend waren kleinere oder größere Bodenerhebungen. Häufiger begegnen die mittelhessische Dialektform /boil/ mit steigendem Diphthong und eine abgeschwächte Form, wenn Bühl als GT im Nebenton steht; vor allem Steimel u.ä.
Krumme
Substantivbildung zu krumm (s.d.).
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Buhl
Die Bu(h)lau im Grenzbereich der drei Gemarkungen weist eine Erhöhung auf, sodass hier möglicherweise eine nichtumgelautete Variante zu mhd. bühel ‚Hügel‘ vorliegt.
Bühl
Zu ahd. buhil, mhd. bühel st. M. ‚Hügel‘. Namengebend waren kleinere oder größere Bodenerhebungen.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Bühl
Karte 71
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Krumme-Bühl: am Grümmell (Schönbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/98179_am-gruemmell> (aufgerufen am 07.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/98179