Mönch-Grabe: vf dem Mönchgraben
Beleg
Standard-Flurname
Mönch-Grabe
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1604
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 1, Nr. 11/10.
Weitere Belege
- AM MUNCHSGRABEN
- 1423: die ma: nen:et zu dem monchs grahben [Wiese]
Staatsarchiv Marburg, Salbücher, Nr. 487., fol. 1' - 1442: zcun moynghs grabe: [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, B 5. - 1733: im Münchs Graben
Staatsarchiv Marburg, Karten, P II 13. 665. - 1768: auf dem Münchsgraben [Wiese]
Staatsarchiv Marburg, Karten, A II 1640., fol. 13'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Mönch
Zu ahd. munih, mhd. münech, münch st. M. ‚Mönch‘, einer Entlehnung aus lat. monicus. Viele Belege zeigen die Entrundung des Stammvokals von /y/ > /i/. Die Namen beziehen sich auf Besitz oder Nutzungsrechte von Klöstern. In Einzelfällen kann auch der FamN oder das im Raum begüterte Geschlecht der Mönch, Münch namengebend sein: Sicher ist das nur bei den unter Mönchs (s.d.) aufgeführten Namen.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grabe
Vermutlich zum FamN Grabe.
Mönch
Zu ahd. munih, mhd. münech, münch st. M. ‚Mönch‘, einer Entlehnung aus lat. monicus. Viele Belege zeigen die Entrundung des Stammvokals von /y/ > /i/.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Mönch-Grabe: vf dem Mönchgraben (Windecken)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/9672_vf-dem-moenchgraben> (aufgerufen am 04.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/9672