Hure: daz hure gesait ist
Beleg
Standard-Flurname
Hure
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1343
Quelle
Reimer, Heinrich: Urkundenbuch zur Geschichte der Herren von Hanau und der ehem. Provinz Hanau. Bd. 2. 1301-1349. Leipzig 1892.
Deutungen
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Hure
Nur die wenigsten dieser Namen dürften zu ahd. huora, mhd. huore sw. F. ‚Hure, Prostituierte‘ zu stellen sein; allenfalls als EreignisN. Die meisten, wenn nicht alle FlN sind vielmehr durch dialektal verursachte Umdeutungen aus anderen Namen hervorgegangen; als Ursprung kommen am ehesten solche mit dem Namenbestandteil Hor ‚feuchte, sumpfige Stelle‘ (s. d.) in Frage. Die Hurenstraße in Mörfelden nördlich des Ortes heißt auch Nebenstraße.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Hure
Karte 36
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hure: daz hure gesait ist (Windecken)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/9631_daz-hure-gesait-ist> (aufgerufen am 04.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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