Herd: die Herden

Historischer Beleg aus Windecken  
Gemeinde
Nidderau
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Herd

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1313

Quelle

Reimer, Heinrich: Urkundenbuch zur Geschichte der Herren von Hanau und der ehem. Provinz Hanau. Bd. 2. 1301-1349. Leipzig 1892.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Herd

Nicht zu mhd. hert st. M. ‚Herd‘, sondern eine Umdeutung aus einem noch schweizerdt. erhaltenen Wort herd ‚Erde, Boden‘, dessen Herkunft unklar ist und das nhd. nur noch in der Zusammensetzung Vogelherd (spätmhd. vogelhert) existiert im Sinne von ‚Vorrichtung, Platz für den Vogelfang‘.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Herd

Nicht zu mhd. hert st. M. ‚Herd‘, sondern eine Umdeutung aus einem noch schweizerdt. erhaltenen Wort herd ‚Erde, Boden‘, dessen Herkunft unklar ist und das nhd. nur noch in der Zusammensetzung Vogelherd (spätmhd. vogelhert) existiert im Sinne von ‚Vorrichtung, Platz für den Vogelfang‘. In Erzbach und Ober-Kinzig liegt wohl eine Kurzform von Vogelherd vor, bestätigt durch die ortsferne Lage.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Herd: die Herden (Windecken)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/9594_die-herden> (aufgerufen am 04.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/9594