Seibel-Wiese: an der Seibelwieß
Beleg
Standard-Flurname
Seibel-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1759
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 179, Nr. 204.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Seibel
Zum FamN Sibel, Seibel bzw. dem zu Grunde liegenden altdeutschen PN Sigibald u.ä.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Seibel
Zum FamN Seibel.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Seibel-Wiese: an der Seibelwieß (Offenbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/95540_an-der-seibelwiess> (aufgerufen am 03.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/95540