Griedelbach-Forst: der Gridelbächer Forst
Beleg
Standard-Flurname
Griedelbach-Forst
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1690/1691
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 248/2, Nr. 4.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Forst
Zu ahd. forst, mhd. vorst st. M. ‚Bannwald, gehegter Wald, Forst‘. Das Simplex bezieht sich auf eingezäunte, in herrschaftlichem Besitz stehende Bannwälder. Die Komposita verweisen meist auf Flurstücke, die an einen solchen Forst angrenzen.
Griedelbach
Zum OrtsN Griedelbach (Lahn-Dill-Kr.).
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Forst
Zu ahd. forst, mhd. vorst st. M. ‚Bannwald, gehegter Wald, Forst‘. Das Simplex bezieht sich auf eingezäunte, in herrschaftlichem Besitz stehende Bannwälder. Die Komposita verweisen meist auf Flurstücke, die an einen solchen Forst angrenzen. Die vereinzelten Furst-Namen sind hyperkorrekte Formen wegen des Wandels /u/ > /o/, die Fürst-Namen sind dabei zusätzlich durch Fürst (s. d.) oder First (s. d.) beeinflusst.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Griedelbach-Forst: der Gridelbächer Forst (Oberwetz)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/94391_der-gridelbaecher-forst> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/94391