Schmiede-Pfad: UNTERM SCHMITTEPFAD ['ʃmɪdə,pɔʊːd]
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Pfad
Zu ahd. p(h)ad, mhd. phat st. M.N. ‚Fußweg, Pfad‘, das vielleicht eine Entlehnung aus griech. patos ‚Weg‘ ist.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Pfad
Zu ahd. p(h)ad, mhd. phat st. M. N. ‚Fußweg, Pfad‘, das vielleicht eine Entlehnung aus griech. pátos ‚Weg‘ ist. Neben der standardsprachlichen Form mit anlautendem /pf/ aus /p/ stehen in der Mundart die Varianten /poːd/ und /peːd/. Die Belege aus FGesäß können daher als Diminutivformen hier angeschlossen werden.
Schmiede
Zu mhd. smitte sw. st. F. ‚Schmiede‘. Aufgenommen sind hier nur Belege, die eindeutig zu Schmiede als Bezeichnung der Einrichtung gehören: Sie beziehen sich auf die Lage der Flurstücke. Andere Bezüge auf Schmieden sind in nicht klar trennbarer Form in den Schmied, Schmitt-FlN (s. d.) enthalten.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schmiede-Pfad: UNTERM SCHMITTEPFAD (Oberquembach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/93143_unterm-schmittepfad> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/93143