Bach-Grund: auff dem Bachgrund
Beleg
Standard-Flurname
Bach-Grund
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1707
Quelle
Fürstliches Archiv Braunfels, Urkunden A, Schubl. 2, Nr. 31.
Weitere Belege
- 1690: Auff dem Bach Grundt
Fürstliches Archiv Braunfels, Urkunden A, Schubl. 5, Nr. 58., fol. 1 - 1690: In dem hindersten Bach Grundt
Fürstliches Archiv Braunfels, Urkunden A, Schubl. 5, Nr. 58., fol. 1 - 1793: auf dem Bachgrund [Acker]
Fürstliches Archiv Braunfels, A VII, 115., fol. 17
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bach
Zu ahd. bah, mhd. bach st. M. F. ‚Bach‘. Mit Bach wird in der Regel der Hauptwasserlauf einer Gemarkung bezeichnet. - In Bachhans liegt ein PN vor, wobei der erste Namenteil FamN oder BeiN sein kann (‚der am Bach wohnt‘).
Grund
Zu ahd. grunt ‚Grund, Wurzel‘, mhd. grunt st. M. ‚unterste Fläche, Abgrund, Tal, Grundstück, Grundeigentum‘ bzw. der Pluralform mhd. gründe. In den FlN sind meist Bodenvertiefungen bzw. Talsohlen namengebend.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bach
Zu ahd. bah, mhd. bach st. M. F. ‚Bach‘. Mit Bach wird in der Regel der Hauptwasserlauf einer Gemarkung bezeichnet. In Komposita gibt Bach die Lage oder Ausrichtung des Flurstücks an. Bachenmark (Heppenheim) ist offenbar aus schwach flektiertem *bach(en)-mahd
Grund
Zu ahd. grunt ‚Grund, Wurzel‘, mhd. grunt st. M. ‚unterste Fläche, Abgrund, Tal, Grundstück, Grundeigentum‘ bzw. der Pluralform mhd. gründe. Dazu treten ziemlich häufig Diminutive mit den Suffixen -chen und -lein. In den FlN sind meist Bodenvertiefungen bzw. Talsohlen namengebend. Auch bei Gewässern liegt die Bedeutung ‚tief‘ zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Bach-Grund: auff dem Bachgrund (Niederquembach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/89838_auff-dem-bachgrund> (aufgerufen am 07.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/89838