Rot-Berg: AUF DEM ROTEN BERG [off em rore boarg]
Weitere Belege
- ca. 1764: Am Rotenberg [Acker]
Staatsarchiv Marburg, Kataster I, Wallroth, B 1., pag. 302 - ca. 1764: Am Rothen berg [Acker]
Staatsarchiv Marburg, Kataster I, Wallroth, B 1., pag. 91 - 1771: am Rothenberg [Acker]
Staatsarchiv Marburg, 317a. Kloster Schlüchtern, 288-293, Nr. 1., fol. 4'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für markante Bodenerhebungen in der Gemeinde. Im Übrigen können sehr unterschiedliche Höhen mit Berg benannt werden.
Rot
Zu ahd. mhd. rôt ‚rot‘. Namengebend war in der Regel die rötliche Färbung des Bodens bzw. des jeweiligen Objekts.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berg
Zu ahd. berg, mhd. berc st. M. Als Simplex steht Berg für eine markante Bodenerhebung in der Gemeinde oder gelegentlich auch spezieller für einen Weinberg.
Rot
Zu ahd. mhd. rôt ‚rot‘. Namengebend war in der Regel die rötliche Färbung des Bodens bzw. des jeweiligen Objekts. Beim Roten Hut in Heppenheim handelt es sich um einen Turm der Stadtbefestigung. Der mündlich verbreitete Name Rotmantel in Dietzenbach soll als EreignisN an die Auffindung eines toten, in einen roten Mantel gekleideten Soldaten erinnern
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Rot-Berg: AUF DEM ROTEN BERG (Wallroth)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/8825_auf-dem-roten-berg> (aufgerufen am 14.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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