Erbach-Grund: im Erbachs grundt
Beleg
Standard-Flurname
Erbach-Grund
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1569
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 171, Akten Nr. Z 1778.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grund
Zu ahd. grunt ‚Grund, Wurzel‘, mhd. grunt st. M. ‚unterste Fläche, Abgrund, Tal, Grundstück, Grundeigentum‘ bzw. der Pluralform mhd. gründe. In den FlN sind meist Bodenvertiefungen bzw. Talsohlen namengebend.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Erbach
Zum GewN Erbach ( *Erd-Bach), der mehrfach rezent vertreten ist: 1) links zum Stadtbach, rechts zur Weschnitz (Heppenheim, Erbach), 2) links zur Weschnitz (Mörlenbach, Weiher, Zotzenbach); außerdem in Unter-Ostern.
Grund
Zu ahd. grunt ‚Grund, Wurzel‘, mhd. grunt st. M. ‚unterste Fläche, Abgrund, Tal, Grundstück, Grundeigentum‘ bzw. der Pluralform mhd. gründe. Dazu treten ziemlich häufig Diminutive mit den Suffixen -chen und -lein. In den FlN sind meist Bodenvertiefungen bzw. Talsohlen namengebend. Auch bei Gewässern liegt die Bedeutung ‚tief‘ zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Erbach-Grund: im Erbachs grundt (Nanzenbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/87234_im-erbachs-grundt> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/87234