Mühl-Grund: Im moiln gronde
Beleg
Standard-Flurname
Mühl-Grund
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1484
Quelle
Fürstliches Archiv Braunfels, Kl. Altenberg, Urkunden LV.
Weitere Belege
- 1484: Im mölen gronde [Wiese]
Fürstliches Archiv Braunfels, Kl. Altenberg, Urkunden LV., Nr. 75 - 1542: Im molngrond
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 171, Nr. S 1195., fol. 143
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grund
Zu ahd. grunt ‚Grund, Wurzel‘, mhd. grunt st. M. ‚unterste Fläche, Abgrund, Tal, Grundstück, Grundeigentum‘ bzw. der Pluralform mhd. gründe. In den FlN sind meist Bodenvertiefungen bzw. Talsohlen namengebend.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grund
Zu ahd. grunt ‚Grund, Wurzel‘, mhd. grunt st. M. ‚unterste Fläche, Abgrund, Tal, Grundstück, Grundeigentum‘ bzw. der Pluralform mhd. gründe. Dazu treten ziemlich häufig Diminutive mit den Suffixen -chen und -lein. In den FlN sind meist Bodenvertiefungen bzw. Talsohlen namengebend. Auch bei Gewässern liegt die Bedeutung ‚tief‘ zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Mühl-Grund: Im moiln gronde (Hörbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/80358_im-moiln-gronde> (aufgerufen am 30.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/80358