Schöppen-Garten: Ein Schöppen Garthen
Beleg
Standard-Flurname
Schöppen-Garten
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1793
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Hattenrod, Nr. 1.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Garten
Zu ahd. gart, garto, mhd. garte sw. M. ‚Garten‘. Dazu gehören die Diminutive Gärtchen, Gärtches. Gärten sind in der Regel eingezäunte Flächen, meist in Ortsnähe.
Schöppen
Die <pp>-Schreibung der FlN schließt die Zugehörigkeit zu Schöffe aus. Wenn beide Namen in Hattenrod die gleiche Benennungsursache haben, ist es wahrscheinlich, dass ein FamN Schöpp (zu Schepp s.d.) o.ä. zu Grunde liegt, der in der Region auch historisch belegt ist.
Schoppen
Die Belege beziehen sich auf Schoppen M. ‚Schuppen‘, ahd. scupfa, mhd. schupfe sw. F.‚Schuppen, Scheune‘. In Altenhain hat anscheinend eine Umdeutung (aus Schepp (?), s.d.) stattgefunden.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Garten
Zu ahd. gart, garto, mhd. garte sw. M. ‚Garten‘. Dazu gehören die Diminutive Gärtchen und Gärtlein. Gärten sind eingezäunte Flächen, meist in Ortsnähe.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schöppen-Garten: Ein Schöppen Garthen (Hattenrod)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/786355_ein-schoeppen-garthen> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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