Koborn: zu Coborn
Historischer Beleg aus Hattenrod
Gemeinde
Reiskirchen Landkreis
Gießen Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe KartenangeboteBeleg
Standard-Flurname
Koborn
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1756
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Hattenrod, Nr. 1.
Weitere Belege
- Koporn, Kopborn
- Koporn
- 1489: zu Gutborn
- 1791: zu Koppern
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Hattenrod, Nr. 1., 138
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Koborn
Die historische Entwicklung zeigt, dass die heutige Form des FlNs im BT auf mhd. guot ‚gut‘ (s.d.) zurückgeht, dass es sich also ursprünglich um einen ‚guten Brunnen‘ handelt. Später wurde das /t/ assimiliert und dadurch der erste Namenteil zersprochen. - Die lange erhaltene Verwendung der Präposition zu lässt daran denken, dass mit dem *Gutborn eine Siedlung verbunden war.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Koborn: zu Coborn (Hattenrod)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/786043_zu-coborn> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/786043