Stamm-Wiese: an der großen Stammwies
Beleg
Standard-Flurname
Stamm-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
ca. 1830
Quelle
Jung (1985): Staatsarchiv Darmstadt, G 28 Amtsgerichte.
Weitere Belege
- In den Stammwiesen
- 1705: an den Stamwissen
Jung (1985): Staatsarchiv Darmstadt, E 13 Gemeindeangelegenheiten., 181 - ca. 1830: an der kleinen Stam Weiß
Jung (1985): Staatsarchiv Darmstadt, G 28 Amtsgerichte., 181 - 1839: die Stemmwieß
Jung (1985): Staatsarchiv Darmstadt, G 28 Amtsgerichte., 181
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Stamm
Zu mhd. stam st. M. ‚Stamm, Baumstamm‘. Namengebend waren natürlich vorhandene oder künstlich aufgestellte bzw. begrenzende Baumstämme.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Stamm-Wiese: an der großen Stammwies (Klein-Linden)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/785632_an-der-grossen-stammwies> (aufgerufen am 05.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/785632