Lemmel-Loch: modo: Lämmels-Loch
Beleg
Standard-Flurname
Lemmel-Loch
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1780
Quelle
Jung, Irene: Flurnamen an der mittleren Lahn. Gießen 1985.
Weitere Belege
- 1865: Vor Lemmelsloch
Jung (1985): Staatsarchiv Darmstadt, G 28 Amtsgerichte., 122
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Lemmel
Entweder zum FamN Lemmel o.ä. oder vielleicht auch zu hess. Lammel F. ‚beschmutzter Kotrand am Kleide‘.
Loch
Wohl meist zu ahd. loh, loch ‚Loch, Öffnung, Hähle‘, mhd. loch st.N. ‚Gefängnis, Versteck, Höhle, Loch, Öffnung‘. In FlN bezieht sich Loch auf alle Arten von Geländevertiefungen, von der sanften Mulde bis zum steilen Taleinschnitt. Vermengungen bestehen mit anderen Namen, vor allem mit Loh und Lache 2 (s.d.).
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Lemmel
Meist zum FamN Lemmel, Lämmel oder Lempel. Vereinzelt vielleicht auch als Verkleinerungsform zu Lamm (s. d.). Der FlN Empelberg scheint nach Ausweis des mündlichen und der historischen Belege aus Ober-Mumbach aus Lemmelberg, Lembelberg verschrieben zu sein.
Loch
Wohl meist zu ahd. loh, loch ‚Loch, Öffnung, Höhle‘, mhd. loch st. N. ‚Gefängnis, Versteck, Höhle, Loch, Öffnung‘. In FlN bezieht sich Loch auf alle Arten von Geländevertiefungen, von der sanften Mulde bis zum steilen Taleinschnitt. Allerdings ist mit einer größeren Zahl von Überschneidungen mit anderen Namen zu rechnen: Lache
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Loch
Karte 123
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Lemmel-Loch: modo: Lämmels-Loch (Klein-Linden)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/785560_modo-laemmels-loch> (aufgerufen am 05.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/785560