Lahn: auff der Lahn an dem Wredischen gut
Beleg
Standard-Flurname
Lahn
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1734
Quelle
Jung (1985): Staatsarchiv Darmstadt, E 14 Finanzwesen.
Weitere Belege
- 1469: eyn lappe der liit off der lone
Jung (1985): Struck: Das Marienstift zu Wetzlar., 116 - 1469: off die Lone
Jung (1985): Struck: Das Marienstift zu Wetzlar., 131 - 1627: biß uff die Löhne
Jung (1985): Stadtarchiv Gießen., 200 - 1627: nach der Lohne zu
Jung (1985): Stadtarchiv Gießen., 116
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Lahn
Name des Flusses rechts > Rhein. Der GewN, schon in der 2.H. 6. Jahrhunderts als Láugona überliefert, geht mit /n/-Ableitung auf idg. lougo- ‚Sumpf‘ zurück und ist am ehesten keltisch (Greule). Neben der *Logana- Form muss es eine Variante *Logina gegeben haben, die zu der historisch und mündlich überlieferten umgelauteten Nebenform /le:/ geführt hat.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Lahn
Vermutlich zu südhess. lahn ‚sanft ansteigend (im Gelände)‘ bzw. Lahne ‚Abhang; Lehne am Stuhl‘. Benennungsmotiv war die Lage der Flurstücke an einem Hang mit mäßiger Steigung.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Lahn: auff der Lahn an dem Wredischen gut (Klein-Linden)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/785535_auff-der-lahn-an-dem-wredischen-gut> (aufgerufen am 05.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/785535