Hege: Vor der Wann stöst auf die Hög
Beleg
Standard-Flurname
Hege
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1789
Quelle
Jung (1985): Stadtarchiv Gießen.
Weitere Belege
- Die Hege
- 1789: stößt auf die Hög
Jung (1985): Stadtarchiv Gießen., 29 - 1789: Die Höge und der daran liegende Weg
Jung (1985): Stadtarchiv Gießen., 79 - 1790: stößt auf die Hög
Jung (1985): Stadtarchiv Gießen, Abteilung Allendorf., 79 - 1865: An der Heege
Jung (1985): Staatsarchiv Darmstadt, G 28 Amtsgerichte., 79
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Hege
Zu mhd. hege sw. F. ‚Hege‘, einem Abstraktum zu mhd. hegen sw. V. ‚mit einem Hag umgeben, umzäunen; pflegen, bewahren‘. Die Namen weisen auf eingefriedete, mit Hecken und Zäunen umgebene Flurstücke und besonders Wälder oder Waldstücke, die unter Schutz stehen (mhd. hegewalt st. N. ‚gehegter Wald‘), aber auch auf Landwehren und Dorfumwehrungen.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Hege
Zu mhd. hege sw. F. ‚Hege‘, einem Abstraktum zu mhd. hegen sw. V. ‚mit einem Hag umgeben, umzäunen; pflegen, bewahren‘. Die Namen weisen auf eingefriedete, mit Hecken und Zäunen umgebene Flurstücke und besonders auf Wälder oder Waldstücke, die unter Schutz stehen (mhd. hegewalt st. N. ‚gehegter Wald‘). Bei vielen historischen Belegen ist eine präzise lautliche Abgrenzung gegen (etymologisch zudem eng verwandtes) Haag und Hecke nicht möglich. In Sickenhofen fand offenbar eine Umdeutung von Hege zu Heger ‚Wildhüter, Forstaufseher‘ statt.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hege: Vor der Wann stöst auf die Hög (Klein-Linden)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/785464_vor-der-wann-stoest-auf-die-hoeg> (aufgerufen am 05.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/785464