Faul-Flecke: auf dem Faulenflecken
Beleg
Standard-Flurname
Faul-Flecke
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1844
Quelle
Jung (1985): Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Gerichtsbuch Allendorf.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Faul
Zu ahd. fûl, mhd. vûl ‚faul, verfault‘. Es handelt sich um unfruchtbare, sumpfige Flurstücke.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Faul
Zu ahd. fûl, mhd. vûl ‚faul, verfault‘. Es handelt sich um unfruchtbare, sumpfige Flurstücke. In Verbindung mit Gewässern - etwa der faule Graben in Darmstadt - dürfte von stehendem, verschlammtem Wasser auszugehen sein. Unklar ist die Belegreihe aus Arheilgen, wo nur die mündliche Form eindeutig mit faul zu verbinden ist. Die historischen Belege legen die Herleitung von einem FamN Faubel nahe.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Flecke
Karte 50
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Faul-Flecke: auf dem Faulenflecken (Klein-Linden)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/785395_auf-dem-faulenflecken> (aufgerufen am 05.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/785395