Breit-Grabe: am breiten Graben
Beleg
Standard-Flurname
Breit-Grabe
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1831
Quelle
Jung (1985): Staatsarchiv Darmstadt, H 23 Katasteramt Gießen.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Breit
Zu ahd. mhd. breit ‚weit ausgedehnt, breit‘. Das Adjektiv erscheint meist zur Charakterisierung der Grundstücksform im Gegensatz zu eng oder schmal. Dabei können einzelne Namen ursprünglich zum Substantiv mhd. breite, breiten st. F. ‚Breite‘ (s.d.) gehören.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Breit
Zu ahd. mhd. breit ‚weit ausgedehnt, breit‘. Das Adjektiv erscheint meist zur Charakterisierung der Grundstücksform im Gegensatz zu eng oder schmal. Brunnert, Brünnert in Auerbach ist aus Breiten-hart entstanden. Dabei können einzelne Namen ursprünglich zum Substantiv mhd. breite, breiten st. F. ‚Breite‘ (s. d.) gehören. In Rembrücken konkurrieren im 15. Jh. .eye und yy-Schreibungen, sodass die Zugehörigkeit zu breit nicht sicher ist. In Weiher hat eine Umdeutung stattgefunden.
Grabe
Vermutlich zum FamN Grabe.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Breit-Grabe: am breiten Graben (Klein-Linden)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/785370_am-breiten-graben> (aufgerufen am 05.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/785370