Bicke-Sand: vor dem Bickensand
Beleg
Standard-Flurname
Bicke-Sand
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1846
Quelle
Jung (1985): Staatsarchiv Darmstadt, G 28 Amtsgerichte.
Weitere Belege
- 1834: im Bickensändgen
Jung (1985): Staatsarchiv Darmstadt, G 28 Amtsgerichte., 22
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Sand
Zu ahd. mhd. sant st. M. ‚Sand‘. Die Namen beziehen sich durchweg auf die Bodenbeschaffenheit. In Sandgruben und Sandkauten wurde Sand gegraben.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bicke
Vermutlich zum FamN Bicke (l), Bicke (r).
Sand
Zu ahd. mhd. sant st. M. ‚Sand‘. Die Namen beziehen sich durchweg auf die Bodenbeschaffenheit. In Sandgruben und Sandkauten wurde Sand gegraben; der Name Sandschließ in Groß-Gerau (und wohl auch in Erzhausen) bezieht sich offenbar auf eine Schließanlage des benachbarten Mühlbachs. Sprachlich auffällig sind die Diminutive und die .dd-losen Formen in Alsbach, Eberstadt, Jugenheim a. d. Bergstraße, Seeheim: Sie könnten auf eine Vermengung mit Sang (s. d.) verweisen. Dem Beleg in Haingrund entspricht mhd. santwerf st. M. ‚Sandhügel, Sandbank‘, möglicherweise als Grenzmarkierung (vgl. Koch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Bicke-Sand: vor dem Bickensand (Klein-Linden)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/785355_vor-dem-bickensand> (aufgerufen am 05.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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