Rumpf: an Ru(m)phen

Historischer Beleg aus Wißmar  
Gemeinde
Wettenberg
Landkreis
Gießen
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Rumpf

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1463

Quelle

Eckhardt, Albrecht: Die oberhessischen Klöster. Regesten und Urkunden. 3. Band, 1. Hälfte: Regesten. Marburg 1977.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Rumpf

FormN zu mhd. rumph st. M. ‚Leib‘.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Rumpf

Wenn nicht zum FamN Rumpf gehörig, dann handelt es sich wohl um einen FormN zu mhd. rumph st. M., das neben ‚Leib‘ u. a. auch ‚Gefäß aus Baumrinde‘ bedeutet und noch heute in Südhessen als Bezeichnung für verschiedene offene Gefäße verwendet wird.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Rumpf: an Ru(m)phen (Wißmar)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/785194_an-ru-m-phen> (aufgerufen am 06.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/785194