Beuerstatt: Beuerstädt [beuerschid]
Weitere Belege
- bis in die Beuerschied
- kopial ca. 1328: Burschid
- 1487: gena(nn)t bu^erschijt
Staatsarchiv Darmstadt, A 3, Grünberg, Antoniter. - 1487: gen Burschiit
Eckhardt, Albrecht: Die oberhessischen Klöster. Regesten und Urkunden. 3. Band, 1. Hälfte: Regesten. Marburg 1977., 392 - 1494: an die buwerscheit
Staatsarchiv Darmstadt, A 3, Grünberg, Antoniter. - 1494: (an die) Buwerscheit
Eckhardt, Albrecht: Die oberhessischen Klöster. Regesten und Urkunden. 3. Band, 1. Hälfte: Regesten. Marburg 1977., 463 - 1591: in die Beuerschid
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 166/167, Akten, Nr. 1079., 12' - 1785: in der Beigerstadt
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 166/167, Akten, Nr. 3492., 648 - 1793: in der Beuer schied
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 166/167, Akten, Nr. 3492., 93 - 1798: in der Beuerstätt
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 166/167, Akten, Nr. 3492., 16
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Beuerstatt
Name einer Wüstung im Krofdorfer Forst, nordwestlich von Wißmar. Der Name der Kleinsiedlung geht wohl nicht auf ahd. bûr, mhd. bûr(e) ‚Bauer‘ zurück (Ramge), sondern wie bei Beuern (s.d.) auf ahd. bûr- ‚Wohnung, (kleines) Haus‘. Der Sprossvokal /e/ (/bû-er/) bewirkt, dass in den Belegen den Hiatus füllende Graphien <g, w> auftreten. Urspüngliche Bedeutung war wohl ‚(Siedlung) am Scheid mit den (kleinen) Häusern‘. Im 18. Jahrhundert wurde der GT des Namens -scheid durch -stätt ‚Stätte, Platz‘ ersetzt.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Beuerstatt: Beuerstädt (Wißmar)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/784929_beuerstaedt> (aufgerufen am 05.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/784929