Udel-Pfad: [uber] den [udelspat]
Beleg
Standard-Flurname
Udel-Pfad
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
kopial 14. Jahrhundert
Quelle
Arnsburger Urbar
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Pfad
Zu ahd. p(h)ad, mhd. phat st. M.N. ‚Fußweg, Pfad‘, das vielleicht eine Entlehnung aus griech. patos ‚Weg‘ ist.
Udel
Wegen des genitivischen /s/ zu einem altdt. PN *Utilin als Koseform zum mehrfach bezeugten PN Utilo.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Pfad
Zu ahd. p(h)ad, mhd. phat st. M. N. ‚Fußweg, Pfad‘, das vielleicht eine Entlehnung aus griech. pátos ‚Weg‘ ist. Neben der standardsprachlichen Form mit anlautendem /pf/ aus /p/ stehen in der Mundart die Varianten /poːd/ und /peːd/. Die Belege aus FGesäß können daher als Diminutivformen hier angeschlossen werden.
Udel
Vermutlich zum PN Udel.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Udel-Pfad: [uber] den [udelspat] (Trais-Horloff)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/782068_uber-den-udelspat> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/782068