Bremel-Tal: gen. des Bremeldal
Beleg
Standard-Flurname
Bremel-Tal
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1487
Quelle
Eckhardt, Albrecht: Die oberhessischen Klöster. Regesten und Urkunden. 3. Band, 1. Hälfte: Regesten. Marburg 1977.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bremel
Wohl zu hess. Bremel ‚derber Stock, Knüppel‘.
Tal
Zu ahd. mhd. tal st.N. st. M. ‚Tal, Niederung, zwischen Anhöhen liegendes Tiefland‘. Wie nhd. als Bezeichnung der relativen Lage für tiefer gelegenes Gelände.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Bremel
Wohl zu südhess. Bremel ‚derber Stock, Knüppel‘, das im hinteren Odenwald belegt ist.
Tal
Zu ahd. mhd. tal st. N. st. M. ‚Tal, Niederung, zwischen Anhöhen liegendes Tiefland‘. Wie nhd. als Bezeichnung der relativen Lage für tiefer gelegenes Gelände. Die Thaler-Belege in Dornheim und Mosbach zeigen vermutlich eine sekundäre Pluralbildung. Die Abgrenzung zu Dohl ‚Abzugsgraben‘ ist wegen der mundartlichen Hebung von /ɑ/ > /o/ in Tal nicht immer sicher.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Bremel-Tal: gen. des Bremeldal (Saasen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/779667_gen-des-bremeldal> (aufgerufen am 13.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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