Bremel-Tal: gen. des Bremeldal

Historischer Beleg aus Saasen  
Gemeinde
Reiskirchen
Landkreis
Gießen
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Bremel-Tal

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1487

Quelle

Eckhardt, Albrecht: Die oberhessischen Klöster. Regesten und Urkunden. 3. Band, 1. Hälfte: Regesten. Marburg 1977.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Bremel

Wohl zu hess. Bremel ‚derber Stock, Knüppel‘.

Tal

Zu ahd. mhd. tal st.N. st. M. ‚Tal, Niederung, zwischen Anhöhen liegendes Tiefland‘. Wie nhd. als Bezeichnung der relativen Lage für tiefer gelegenes Gelände.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Bremel

Wohl zu südhess. Bremel ‚derber Stock, Knüppel‘, das im hinteren Odenwald belegt ist.

Tal

Zu ahd. mhd. tal st. N. st. M. ‚Tal, Niederung, zwischen Anhöhen liegendes Tiefland‘. Wie nhd. als Bezeichnung der relativen Lage für tiefer gelegenes Gelände. Die Thaler-Belege in Dornheim und Mosbach zeigen vermutlich eine sekundäre Pluralbildung. Die Abgrenzung zu Dohl ‚Abzugsgraben‘ ist wegen der mundartlichen Hebung von /ɑ/ > /o/ in Tal nicht immer sicher.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Bremel-Tal: gen. des Bremeldal (Saasen)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/779667_gen-des-bremeldal> (aufgerufen am 13.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/779667