Werch-Grabe: Im Worch Graben

Historischer Beleg aus Queckborn  
Gemeinde
Grünberg
Landkreis
Gießen
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Werch-Grabe

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1755

Quelle

Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 230/1.

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Werch

Zu ahd. thwer, mhd. twer ‚schräg, quer‘. Ab dem 14. Jahrhundert entwickelt sich der Anlaut /tv, dv/ im Mitteldt. und Elsässischen zu /kv/. Quer hat sich dann seit dem 18. Jahrhundert in der Schriftsprache durchgesetzt. Besonders im Mittelhessischen hat sich eine Form mit Erleichterung der Doppelkonsonanz im Anlaut gehalten: wersch, oft mit unorganisch angehängtem /-t/: werscht. Beide Formen tauchen, oft unverstanden entstellt, in FlN auf und beziehen sich auf quer verlaufende Objekte.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Grabe

Vermutlich zum FamN Grabe.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Werch-Grabe: Im Worch Graben (Queckborn)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/778071_im-worch-graben> (aufgerufen am 01.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/778071