Rot-Grabe: Am roten Graben
Weitere Belege
- 1489: an den Rodengraben
- 1591: zwischenn dem Rodenn grabenn
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 160/7., 238' - 1755: aufm Rothengraben
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 230/1., 43
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Rot
Zu ahd. mhd. rôt ‚rot‘. Namengebend war in der Regel die rötliche Färbung des Bodens bzw. des jeweiligen Objekts.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grabe
Vermutlich zum FamN Grabe.
Rot
Zu ahd. mhd. rôt ‚rot‘. Namengebend war in der Regel die rötliche Färbung des Bodens bzw. des jeweiligen Objekts. Beim Roten Hut in Heppenheim handelt es sich um einen Turm der Stadtbefestigung. Der mündlich verbreitete Name Rotmantel in Dietzenbach soll als EreignisN an die Auffindung eines toten, in einen roten Mantel gekleideten Soldaten erinnern
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Rot-Grabe: Am roten Graben (Queckborn)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/777990_am-roten-graben> (aufgerufen am 01.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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