Reitz-Boden: Auf dem Reitzenboden
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Boden
Zu ahd. bodam, mhd. bodem st. M. ‚Boden, Grund‘. Die FlN beziehen sich in der Regel auf tiefer gelegenes Land, aber auch speziell auf die unterste Terrasse eines Weinberges.
Reitz
Zum FamN Reitz u.ä., der im Raum mehrfach historisch belegt ist. Der Reitsee in Großen-Buseck, dessen BT auch auf mhd. riet ‚Ried‘ (s.d.) zurückgehen könnte, gehört wie der benachbarte Reitzberg wohl dazu, vor allem weil der steigende Diphthong im Beleg von 1489 sehr früh und ungewöhnlich wäre.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Boden
Zu ahd. bodam, mhd. bodem st. M. ‚Boden, Grund‘. Die FlN beziehen sich auf tiefer gelegenes Land, aber auch speziell auf die unterste Terrasse eines Weinberges. In Unter-Flockenbach findet sich in der amtlichen Schreibung der dialektale Wandel von /d/ zu /r/.
Reitz
Zu den FamN Reitz und Reitzel.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Boden
Karte 95
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Reitz-Boden: Auf dem Reitzenboden (Queckborn)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/777983_auf-dem-reitzenboden> (aufgerufen am 02.06.2026)
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